Was ist jetzt mit Glyphosat?

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  • Am 20 Okt 2019 veröffentlicht
  • Über Glyphosat wird viel gestritten. Doch der verwirrendste Streitpunkt ist die Frage: Ist Glyphosat krebserregend oder nicht? Seriöse Behörden kommen zu unterschiedlichen Bewertungen - wie kann das sein? Holt euch einen Tee, wir gehen der Sache auf den Grund.
    SHOWNOTES (Weiterführende Infos & Quellen): docs.google.com/document/d/1_CgI5-bYC6dNnUvAMQUHlHjpSokRgVNn9q0hoejqW-g/edit
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  • Wissenschaft & Technik

KOMMENTARE • 3 141

  • Rino19rino
    Rino19rino Vor 9 Stunden

    So "schön" wie es hier nur positives Feedback gibt und kaum Kritik, das sagt mir alles 👁️

  • Eric Neumann
    Eric Neumann Vor Tag

    Glyphosat wirkt als Chelator bei Pflanzen und Lebewesen, wie gefährlich sind die Wirkungen in diesem Bereich? www.over-reeen.nl/Portals/0/artikelen/leefomgeving_ree/duits/hinterhaltiges_herbicide_wuh2016.pdf

  • Thomas Scharbow
    Thomas Scharbow Vor Tag

    Sehr geehrte Frau Dr. Mai Thi Nguen, ich habe Ihren Kanal sofort abonniert. Hochachtung. Glyphosat ist wahrscheinlich gar nicht das schädliche, sondern das Patent auf Saatgut. Viel Glück für Sie, Ihrem Kind, und Ihrem Mann.

  • Ernest Flat
    Ernest Flat Vor Tag

    also solange man es nicht sicher weiß - wäre es nicht vernünftig auf die Verwendung zu verzichten?

  • Rita Reicherstorfer

    Alleine das für Insekten überlebenswichtige Beikräuter durch Glyphosat vernichtet werden ist schon mal scheisse!
    Wieder Tierversuche für unser erfundenes Gift!

  • CHRIS P. Beatz
    CHRIS P. Beatz Vor 2 Tage

    Mach doch mal was über das BfR, das ist ein Lobby-Verein.

    • karrieremitachtzig
      karrieremitachtzig Vor 2 Tage

      @CHRIS P. Beatz Ähm... Sie haben 3 Nullen vergessen.... Es waren über 1000 Studien. Davon waren nur ein Teil Herstellerstudien.

    • CHRIS P. Beatz
      CHRIS P. Beatz Vor 2 Tage

      NOPE, NICHT SERIÖS, siehe Monsanto-Glyphosat-Studie einzige Studie, die herangezogen wurde! !!!

  • Wolfram Spreer
    Wolfram Spreer Vor 2 Tage +1

    Ein außergewöhnlich guter Beitrag zu dem Thema! Uns hat man in den 90ern noch erzählt, das man das Zeug trinken kann... das sagt heut sicher niemand mehr, doch die Frage stellt sich nach der sinnvollen Verwendung. Und hier sind die Standards in der deutschen Landwirtschaft vorbildlich, sowohl inbezug auf die technische Ausstattung, als auch die Ausbildung der Anwender. Es ist aber auch wahr, dass es immer Verbesserungspotenzial gibt und es deswegen so wichtig ist, dass weiter geforscht wird und Verbesserungen wissenschaftlich erarbeitet werden. Gerade vor diesem Hintergrund möchte ich mich für diesen Beitrag bedanken, da verständlich erklärt wird, dass man nicht nur zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann, sondern die selben Ergebnisse auch unterschiedlich interprätieren kann, ohne dass es hierfür unlautere Gründe, wie Korruption und Einflussnahme gibt. Erkenntniszugewinn ist ein Prozess, der niemals abgeschlossen ist.

    • karrieremitachtzig
      karrieremitachtzig Vor 2 Tage

      Trinken würde ich ein fertiges Präparat auch nicht. Nicht unbedingt wegen des Glyphosates sondern wegen der Zusatzstoffe. Die LD 50 liegt ja bei ca. 5g/kg..... Bei meinem Adlergewicht müßte ich über 500 gr reines Glyphosat süffeln... Naja. Mein Händler hatte in den 70ern berichtet, das der Verteter zum Beweis das tatsächlich getrunken hat.... Jetzt nicht Pur, aber ein paar Tropfen mit etwas Wasser verdünnt. Ob es stimmt, keine Ahnung. Ich stelle mir das jetzt mal lieber nicht vor wenn man das mit Phosphorsäureester wie Mevinphos getestet hätte..

  • D. Kaczmarek
    D. Kaczmarek Vor 2 Tage

    Idee für eine neue Sendung (oder gehört das in eine andere Rubrik?): Induktionsherd - Gefahr für die Gesundheit? Unter welchen Voraussetzungen? Für wen? Was tun?
    Vielen Dank für den tollen Kanal!
    Dominik

  • Reiner Weiss
    Reiner Weiss Vor 2 Tage

    Superschätzchen!
    Wer macht sowas sonst?
    Das Gewissen der Republik!
    Bundesverdienstkreuz!!!

  • superdau
    superdau Vor 3 Tage +1

    Ein weiterer wichtiger Punkt: die IARC gibt *keine Risikobewertung* ab! Die IARC beurteilt, ob ein Stoff krebserregend ist (und der Ausdruck "wahrscheinlich" hat in dem Fall eine wissenschaftliche Bedeutung und nicht die umgangssprachliche "wird schon so sein"). Glyphosat mag zwar in irgendwelchen Fällen krebserregend sein (wie im Video gesagt, nicht mal das konnte bisher gezeigt werden), aber wenn man jeden Tag ein Schnappsglas davon trinken müsste, um überhaupt in den Bereich zu kommen, *dann ist das Risiko gleich null.* Kein Mensch, der nicht mit Glyphosat arbeitet, kommt damit überhaupt in Berührung.
    Jeder, der raucht (oder Raucher um sich hat), jeder, der Alkohol trinkt, und jeder, der verarbeitetes Fleisch isst sollte sowieso schon einmal ruhig sein, in dem Fall braucht man sich keine Sorgen wegen Glyphosats zu machen. Und auch jeder, der in Städten noch mit einem Auto mit Verbrennungsmotor herumfährt, sollte sich an der Nase nehmen bzw. wer in einer Stadt wohnt und Panik vor Glyphosat hat, sollte seine Prioritäten neu ordnen. Der erzeugte Feinstaub hat massive Auswirkungen auf die Gesundheit (Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf, Immunsystembelastung, Krebs). Wie wäre es einmal mit Protesten dagegen? Vor Glyphosat kann sich jeder "schützen", indem er beim Bauern oder Bio-Laden seines Vertrauens kauft. Feinstaub schädigt alle!

  • Jack Hunter
    Jack Hunter Vor 4 Tage

    schick mal nudes

  • ProCreedify
    ProCreedify Vor 4 Tage +1

    Danke!

  • Marvin Doberstein
    Marvin Doberstein Vor 4 Tage

    Könntest du mal ein Video über Legasthenie

  • Nic Spar
    Nic Spar Vor 4 Tage

    Wenn deine Wissenschaft es nicht Beweisen kann nütze Deine Vernunft und Gesunden Menschenverstand....Etwas über Bio und Demeter Landwirtschaft gehört?Ich bin öffters auch der Verteidiger des Teufels....finde ich richtig.....Aber du wiedersprichst Dich....Und das Thema ist heikel...und Du solltest nicht eine Agrar lobby und Menschenunwürdige Methoden in der Landwirtschaft verharmlosen,nur weil vielleicht der letze Beweis fehlt.Wer Glyphosat nützt überdüngt in der regel auch und nutzt Bodenschädige Maschienen wie zB beim mähen; Kreiselmähern (überlebt kein Grasshopper ! ) und kein Balkenmäher,und zuletzt werden seine subwentionierte Produkte Afrikanische Bauern im ruin treiben.Da wirst Du mit deiner Chemie eine Fachidiotin.Dh nicht in dein Fach aber die Welt hängt anders zusammen oder?Ich denke Du verstehst was ich meine.... Intuition kannst Du auch nicht(noch nicht ?) immer wissenschaftlich erklären .Hat einigen Menschen die ich Kenne das Leben gerettet....Und so bald Du schwanger bist wirst Du vielleicht vorsichtiger...Und so bald dein Baby keine Milch mehr trinkt wirst Du vielleicht gute Bioprodukte verwenden und vieles anders machen.....(auch in der Ernährung,falls Du es jetzt nicht schon tust.)Hysterie ist selbstverständlich nie gut.....aber Menschen die falschen Signale bringen ist scheisse....Du redest Dich zwar im Video teils wieder raus....In Prinzip finde ich es gut vieles Modisches in Frage zu stellen....und es ist sicher gut und danke auch dafür. Wenn ich mit den Velo im Frühling durch ein Raps Feld fahre oder durch ein Rebberg das nicht Bio ist riche ich es.....Das geht durch meine Nase. Und ich sehe nicht mehr die Insekten und die Vögel meiner Kindheit sind seltener geworden.Ich war Gärtner.Heute bin ich Naturnaher Gärtner und Lokal sehe ich die Unterschiede,auch die Rückehr...Seit jahren brauche ich kein Dünger,oder Pestizide....Ich habe einmal vor 10 Jahre Rundab selektiv um eine Kirschlorberhecke(neophyt) zu entfernen .Heute mache ich ein Kambium schnitt machen oder lasse andere Pflanzen Ihn verdrängen,oder Mechanisch(Seilzug,Pickel wenn der Mond günstig steht....!)

  • Bia Rock
    Bia Rock Vor 4 Tage

    ICH WÜNSCHE MIR: Vitamin B12

  • Igmar Graf
    Igmar Graf Vor 5 Tage

    Glyphosat ist sehr sehr gesundheit schaedlich.Hier in Kanada sind wir mit der Glyphosat konsumation ungefaer den Europaern 20 Jahre voraus.Hier werde die Menschen reihenweise Glyphosat bedingt krank.Ich kenne hunderte vom ehemaligen Kollegen
    die das zeug profesonell gesprueht haben und diese Menschen sind zum groessten teil dadurch bedingt krank oder gestorben.

    • Igmar Graf
      Igmar Graf Vor 3 Tage

      @Christoph-Wilhelm Rieckmann Nagut ist ja halb so wild und schlaf weiter Du bist da sicherlich nicht allein.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 3 Tage

      @Igmar Graf, ich komme aus dem Staunen nicht raus. Auf den wissenschaftlich korrekten Hinweis, dass eine Schuldsuche breit gefächert sein muss, wird einem vorgeworfen den geistigen Horizont eines Verschwörungstheoretikers zu haben.
      Interessant ist auch die Behauptung, an was Glyphosat nicht alles schuldig sein soll... Ich mein, Autismus hört man hier sonst immer bei Impfgegnern. Dass Bayer eine kleine Firma vor dem Kauf von Monsanto war, wäre mir dann aber neu. Immerhin hat Bayer Monsanto gekauft, dass heißt, die mussten dafür das nötige Kleingeld haben und nach meiner Erfahrung schaffen das nur Leute mit entsprechenden Sicherheiten.
      Genetische Veränderungen verursacht das Glyphosat also auch...

      Du hast Recht, du wirst meine Meinung nicht ändern. Aber wenn du das was du da unbelegt einfach behauptest als Argumente bezeichnest, dann ist das schon recht absurd.
      Nur mal die Bienen: Die einzige Studie die eine Veränderung fand, ist voller methodischer Fehler. Zum Beispiel, lässt sich das Experiment nicht auf den Ackerbau übertragen, denn Glyphosat wird überall nur dann eingesetzt, wenn noch gar nichts blüht. Außerdem wollte man bei 5mg eine Veränderung gefunden haben, bei 10mg aber nicht. Übrigens, Glyphosat gehört ja zur Gruppe der Phosphonate, zu der auch Reiniger und *Medikamente zur Behandlung der Osteoporose* gehören.

    • Igmar Graf
      Igmar Graf Vor 4 Tage

      Ich beschaeffte mich mit diesem Thema seit 1999 und weiss wovon Ich rede.Eine Discussion mit Ihnen darueber waere aehnlich wie eine Debate zwischen einem Flat-earther der sein Dorf nie verlassen hat und einem Astronauten der auf dem Mond war! Glyphosat is fuer unzaehlige erdliche Tragoedien direckt verantwortlich.Nagut 2 schnelle Beispiele:Bienen sterben und bewiesener zusammenhang zwischen Glyphosat und Autistische tendencen by 20% der Neugeborenen bedingt durh die Genetiscche veranlagung by 1/5tel der Bevoelkerung.Noch etwas Ich kenne persoenlich ehemalige Monsanto Beschaeftigte die
      nur Bio Essen in Ihren Kantinen gegessen haben und schliesslich die Moral hatten entgegen ihren eigenen finanziellen intressen die Firma verlassen.Bayer die eine kleinere Firma war vor dem kauf von Monsanto ist als ein Trojanische Pferd in das Herz Europas zu betrachten.Es is so als hatte eine Ratte ein Krokodil verschluckt.
      Aber was soll es Sie werden Ihre Meinung durch meine Argumente nicht aendern.Das ist heutzutage so.
      Rationelles denken ist verpoehnt!

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 4 Tage

      Monokausal beim Glyphosat zu suchen ist absurd. In Kanada gibt es ebenso auch andere Produkte, die als Ursache weit wahrscheinlicher sind.

  • Hendrik S.
    Hendrik S. Vor 5 Tage +2

    Und die ganzes möchtegern Ökos fallen auf den Populismus rein... Wissenschaft braucht das Land (und die Welt)!

  • Justus Friedeberg
    Justus Friedeberg Vor 5 Tage +1

    Danke für den tollen Beitrag. Um das etwas besser einordnen zu können: Was bedeutet eigentlich "wahrscheinlich krebserregend"? Bzw. womit ist es vergleichbar. Sind Smartphones wahrscheinlich krebserregend? Oder Wurst? Oder was weiß ich?

  • seppfesl
    seppfesl Vor 6 Tage

    Liebe Mai!
    Also für mich macht es doch einen riesigen Unterschied, ob wir die Brache mechanisch, mit Flammen etc., oder chemisch erzeugen. Bei der chemischen Variante kommt zusätzlich zur Verarmung der Artenvielfalt noch dazu, dass ein Stoff in die Umwelt gebracht wird, der dort natürlich nicht vorkommt.
    Mir scheint, dass du diesmal nicht so gründlich hinterfragst, wie sonst.
    Es wäre interessant gewesen, den Hintergrund und die wirtschaftlichen Verbindungen der beiden Institute zu beleuchten, außerdem die Auftraggeber der Studien zu benennen.
    Weiters wurde die Frage des Schädigungspotentiales auf Bienen nicht erwähnt, zumal der Stoffwechsel von Bienen doch vielleicht nicht von einer Studie mit Mäusen wissenschaftlich abgedeckt werden kann.
    Diesmal hast du zwar brav recherchiert aber nicht kritisch analysiert. Mit dieser Vorgangsweise hätte man Contagan auch wieder rechtfertigen können - man dürfte halt keine trächtigen Mäuse nehmen.
    Mir scheint, du versteckst dich hinter der Statistik, um der Frage der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und auch politischen Brisanz des Themas auszuweichen.
    Aber deine Abonnenten hast du sicher gut bedient.

  • Andrea Stangl
    Andrea Stangl Vor 6 Tage

    Wie kommt es dann, dass so viele Menschen übermäßig hohe Glyphosat-Werte im Urin haben? Und dass die Grenzwerte in Lebensmitteln weit überschritten werden? 🤔

    • karrieremitachtzig
      karrieremitachtzig Vor 5 Tage +1

      Das könnte an der Testmethode liegen. Der hierfür verwendete ELISA Test ist nicht ganz unproblematisch. Sobald Fette ins Spiel kommen ist er eher ungeeignet. Das BFR u. andere haben auf diesen Umstand schon vor Jahren hingewiesen. In Frankreich wird seit Wochen darüber in der Presse berichtet. Journalisten haben kürzlich ihren Urin zum einen diesem ELISA Test unterzogen, Ergebnis positiv, zum andern den gleichen Urin von Laboren untersuchen lassen, die Ärzte für Ihre Untersuchnungen nutzen. Dieser Test, Chromatographie-Spektrometrie- Technik, kann sauberer zwischen den Molekülen unterscheiden. Oder anders gesagt, er kann Fehlerquellen ausschließen. Ergebnis: Negativ unter der Nachweisgrenze. Hier einer von vielen Zeitungsartikeln dazu. www.reussir.fr/tests-controverses-apres-lurine-pas-de-glyphosate-detectable-dans-le-ble-du-calvados

  • Windcolors
    Windcolors Vor 6 Tage

    Institut für LEBENSmittelsicherheit allein dies beweist schon das dieses Institut nich seriös is denn wär dies seriös würde es NAHRUGSmittelsicherheit heißen. Aber noch immer dieser Streit über Glyphosat.... nur.... jetz nur die 2. Runder mit dem Thema WLan G5! -.-* Und wenn man alles in allem betrachtet kann man nur zu dem Ergebniss kommen: Menschen (Die Menschheit) is nich Seriös!
    Zu dem Fazit am Ende nur soviel: Die Natur brauch den Menschen schlichtweg nich! Auch im Anbau!

  • heyiamsven
    heyiamsven Vor 6 Tage +1

    Blöd, dass ein neuer Wirkstoff häufig schlechter erforscht ist als der vorherige.

  • master1p
    master1p Vor 6 Tage

    Vielen Dank Mai für die ausgewogene Recherche und Gegenüberstellung. Vor ein paar Wochen wurde ein Zeitungsbericht veröffentlicht welcher darauf aufmerksam machte dass Monsanto hohe Summen an Google zählte um negativ Berichte über Glyphosat aus Google verschwinden zu lassen.
    Weiterhin gibt es viele Krankheitsfälle Umweltschädigungen vor allem in Südamerika und Asien welche nie in Studien mit einbezogen wurden und Glyphosat zu Lasten gelegt werden. Auf genau diese wird in der Doku Monsanto - Der Prozess eingegangen. deplus.org/DE/O3JBpj5VoqA-video.html
    Ich und bestimmt auch viele andere würden sich sehr freuen wenn du zu diesem unabhängigen Tribunal bei der Doku Stellung beziehen würdest.
    Vielen Dank ich freue mich auf eine Antwort

    • karrieremitachtzig
      karrieremitachtzig Vor 6 Tage

      Das wäre eine Super Sache. Dieses Monsantotribunal war so was wie ein mittelalterliches Fehdengericht. Anders gesagt, ohne rechtsstaatliche Grundlage. Es wurde von Aktivisten die Gegner von Monsanto und GMO sind als "Schauprozess" veranstaltet. de.wikipedia.org/wiki/Monsanto-Tribunal#Kritik

      Die Krankheitsfälle sind nicht auf Glyphosat zurückzuführen, da gibt es keinen Hinweis zu. Der Herr Verzeñassi, der das mal behauptete äußert sich mittlerweile, wie ich gelesen habe, sich nicht mehr zu dieser Behauptung nachdem man Nachweise von ihm haben wollte. Es war wahrscheinlich die nicht fachgerechte Ausbringung anderer Pflanzenschutzmittel die zu diesen Problemen führten. Wer Insektizide mit dem Flieger ausbringt, obwohl dort unten Menschen arbeiten oder wohnen handelt kriminell. Schäden dürften in erster Linie durch Endosulfan Präparate (Hoechst) entstanden sein.

  • Florian Lutz
    Florian Lutz Vor 6 Tage

    Bitte mal Cannabis wissenschaftlich geprüft.

  • minna rinne
    minna rinne Vor 7 Tage

    Wo Zweifel bestehen, muß ein Verbot her!! Abwarten, bis wir tot sind, oder was??

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 4 Tage

      Zweifel hat man immer. Die Frage des Vorsorgeprizips bedeutet nicht, dass man verbietet sobald man zweifelt, sondern sobald sich ein Verdacht erhärtet. Sonst hättest du schon lange keinen Alkohol mehr, der ja bekanntlich unter krebserregend läuft. Auch viele Pflanzenstoffe, wie Koffein und der gleichen, wären schon lange verboten.

      Wir haben extra das von Künast unter rot-grün gegründete BfR für solche Risikobewertungen. Es hat keine Zweifel am Wirkstoff und die IARC beleuchtet nicht die Dosisfrage, also auch nicht das Risiko und auch dann spricht sie nur vom Anwender. Oder glaubst du, dass Schichtarbeit und der Friseurberuf - aus Sicht des Konsumenten - ebenfalls für den Konsumenten "wahrscheinlich krebserregend" sind?

  • krümel monster
    krümel monster Vor 7 Tage

    Ich hab mir keinen Tee sondern Kaffee geholt hoffentlich ist das auch ok....

  • Julian Insider und Forscher

    es ist ein ausage gegen aussage spiel was ganz bewusst umgesetzt wird von unten sieht es aus als währe man sich nicht einig doch aus den hohen positionen weiß man genau das diese technik benutzt wird um absichtlich in in die zu führen

  • Edgar Kaufmann
    Edgar Kaufmann Vor 8 Tage +3

    Was wirklich mit Glyphosat ist:
    # Glyphosat, Tote Tiere, kranke Menschen | Doku | ARTE deplus.org/DE/PD8InR8lmMk-video.html
    Glyphosat und seine Folgen: Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. Und: Auch Landwirte erkranken. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Pestizids Glyphosat findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter solcher Pestizide eingesetzt.
    Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt.
    Vom geheimnisvollen Tiersterben ist auch Dänemark betroffen. Ein Schweinezüchter hat über Jahre und an mehreren Zehntausend Tieren das Verhältnis von Glyphosatgehalt im Futter und der Rate an Missbildungen seiner Ferkel dokumentiert. Lässt sich daraus ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Glyphosatrückstände und der Missbildungsrate ermitteln? Französische Wissenschaftler stellten in bisher einmaligen Tierversuchen erhebliche Schadwirkungen von Glyphosat fest und sahen sich kurz nach Veröffentlichung ihrer Studie einer intensiven Gegenkampagne seitens der Industrie ausgesetzt.
    Die Dokumentation geht diesen Zusammenhängen und Vorgängen nach. 80 bis 90 Prozent des Tierfutters, das in Nordeuropa in den Trögen der Nutztiere landet, ist importiert: genverändertes Korn aus Nord- und Südamerika. Die Genveränderung besteht aus einer künstlich geschaffenen Resistenz gegen Glyphosat. Konsequenz: Das Getreide ist vollgesogen mit dem Pestizid. Das Fleisch dieser Tiere landet auf den Tellern der Verbraucher. Die Dokumentation stellt außerdem die Frage: Was ist in den Ländern los, aus denen dieses Korn kommt? Dort, wo es - unter massivem Chemikalieneinsatz - produziert wird? Wie geht es den Tieren dort? Und wie den Menschen?
    Dokumentation von Andreas Rummel (Deutschland 2015, 45 Min)
    oder das "Pflanzenschutzmittel" Glyphosat (Round-up), in Wahrheit ein Pflanzenvernichtungsmittel, und seine Auswirkungen 5Mio. Kg werden jedes Jahr in Deutschland benutzt: www.ardmediathek.de/das-erste/fakt/missbildungen-durch-glyphosat?documentId=18084104
    Gift im Essen Missbildungen durch Glyphosat ARD Fakt 12 11 2013 7min deplus.org/DE/JWMdFfH1LRQ-video.html
    Roundup (Glyphosat) - Das stille Gift deplus.org/DE/D1VWcSaUiHo-video.html
    Der Beweis: Selbst kurz vor der Kornernte wird noch das Gift versprüht. Diese Körner bzw. das Mehl, die Nudel, das Brot etc. essen wir! Ich hörte, dass das Korn dadurch schön gleichmäßig abstirbt und austrocknet, sodass die Körner-Ausbeute etwas höher ist. Also auch unreifes Korn und natürlich vergiftet. deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html deplus.org/DE/9YFVOVXTD6Q-video.html
    !!! # Doku 2015 Glyphosat, Genmanipulierte Tiere [Dokumentation Deutsch] deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=404s Tod durch das nervengiftproduzierende Bakterium Clostridium Botulinium bei Kühen mit viel Glyphosat im Urin.
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=642s Glyphosat tötet gesunde Bakterien ab, zugunsten dann wachsender nervengiftproduzierender Darm-Bakterien. Auch bei Bauern, die durch Kot mit den Bakterien in Kontakt kommen: deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=3030s
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=813s Französische Glyphosat-Wissenschaftler: Schwere Krankheiten in Tierversuchen. Manipulationen in Medien.
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=929s Leber- und Nierenstörungen, Störung der Sexualhormone, Brusttumore
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=980s dänischer Schweinezüchter bringt kübelweise tote mißgebildete Schweinebabies in Universität.
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=1145s mehr Glyphosat - mehr Geburtsdefekte. Untersuchung mit 30.000 Tieren deformiertes Ferkel,
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=1211s Ergebnisse der Uni Leipzig: Alle Ferkel hatten Glyphosat in allen Organen.
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=1505s Glyphosat-Flugzeugbetanker arbeitsunfähig, gleich deformierter Mund deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=1546s wie beim Mädchen deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=1765s und beim Ferkel deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=1098s
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=2310s Geburtsdefekte von Pestiziden und Glyphosat
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=2450s gleiche Mißbildungen bei Mensch und Tier deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=2940s viele schwer erkrankte Bauern durch die giftigen Darmbakterien -das gleiche bei den Kühen mit erhöhten Glyphosatwerten: deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=3751s
    deplus.org/DE/RR1AafzpBN4-video.html&t=3162s total deformierte Ferkel durch GMO/Glyphosatfutter

  • George Henry Moore
    George Henry Moore Vor 8 Tage +1

    Ein weiteres Video zum Thema bitte, aber jetzt nicht nur über Krebs beim Menschen, sondern über die Wirkung von Glyphosat und anderen Toxinen auf die Natur selbst, von Mikroebene bis zum Ende der Kette, was im Ganzen passiert.
    Ein Wissenschaftler ist auf die Idee gekommen, dass Blei im Benzin dazu beiträgt, das Klopfen im Motor zu verhindern, aber zusätzlich zu den Auswirkungen auf Menschen und Nagetiere hatte es auch weitreichendere Konsequenzen. Es hat Jahrzente gekostet um endlich mal zu Kern-Fragen zu kommen, ob Blei ausm Auspuff ne gute Idee war oder nicht zB, ungezweifelt mit begleitenden "unabhängigen" Forschungsresultaten.
    Der Typ hat sich aber mit einer seiner genialen Erfindungen selbst aus Versehen ums Leben gebracht , der kann also die Verseuchung selbst nicht mehr auflecken.
    Oft gehen also die Antworten von der Wissenschaft an sehr wesentlichen und eigentlichen Fragen vorbei oder diie Resultate werden aus politischen Gründen begraben.

    Anderes Beispiel: wenn es so war dass irgendwann ein "Bottleneck" entstanden ist von nur ein paar tausend Brutpaaren von Menschen, vor ein paar zig Tausend Jahren glaub ich, und wir nehmen einmal an dass so etwas ganz rasch wieder passieren kann, durch eine Pandemie zum Beispiel. Die Gesellschaft bricht zusammen, die letzten Menschen machen sich daran die Erde wieder zu populieren, aber es ist kirre kirre. Wer wird denn dann bitte die mehr als 450 Kernkraftwerke abschalten, auf Land alleine, nicht mitgerechnet die U-Boote und Flugzeugträger die damit angetrieben werden? Was passiert dann? Gehen die von alleine aus? Wenn Computersysteme wegen EMP oder sonst sowas nicht mehr funktionieren? Es wird immer noch durch eine riesige Lobby mit Beihilfe von Wissenschaftlern darauf bestanden dass Kernenergie sicher ist. Und wer das bekritisiert wird weggehohnt.
    Die Wissenschaft ist nicht heilig, es gibt saudumme Begleiterscheinungen,Köpfe im Sand, Systemtreu bis ins buchstäbliche Ende, Lügen fürs Geld, Sadismus. Solang an wesentlichen philosofischen Fragen vorbei gegangen wird, oft achtlos, so lange wird das Misstrauen gegen die Wissenschaft wachsen fürchte ich.

  • George Henry Moore
    George Henry Moore Vor 8 Tage

    7.15 Gibt es denn noch wirklich unabhängige Universitäten und Studien?

  • Mondskind
    Mondskind Vor 9 Tage

    Hey Mai, mich würde viel mehr interessieren, wie problematisch Glyphosat tatsächlich für TIERE ist. Da es ja sehr großflächig eingesetzt wird, ist es wirklich ein Mitverursacher des Bienensterbens? Oder sind andere Tiere auch ähnlich wie wir davon ausgenommen? Lg

  • Deniz Kaya
    Deniz Kaya Vor 9 Tage

    Diese Frau ist sehr gefährlich und definitiv wird Sie gesponsert....ein absolutes no go.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 4 Tage

      Vielleicht ist dieser Betrag erhellend für dich. Darin gibt sie zu, wer sie bezahlt: deplus.org/DE/vDgnsMKWbZs-video.html

  • erbse suppe
    erbse suppe Vor 9 Tage

    *jedes Mittel ("Pflanzenschutzmittel",-welch ein Unwort ,*das andere Organismen abtötet ist auch für uns Gift *da braucht man gar nicht zu diskutieren.......*

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 4 Tage

      Wenn du die Frage nach der Dosis und dem Organismus nicht stellst, muss man mit dir auch nicht diskutieren. Wie auch dein übertriebenes Fett-schreiben, sowie der unsachgemäße Gebrauch von Satzzeichen in überzahl, belegt: "Meine Meinung steht fest! Verwirre mich nicht mit Tatsachen! In der Schule habe ich bei Bio und Chemie gepennt und sowieso ist jeder der Chemie schönredet, mindestens mit gekauften Argumenten unterwegs!1ELFUNDDRÖLFZIG"

  • Hartwig Callsen
    Hartwig Callsen Vor 10 Tage +4

    Tolle Zusammenfassung, fehlt jetzt noch nachfolgend ein Faktencheck, warum gerade Glyphosat im System Direktsaat das wohl gesündeste Ökosystem bei Ackerbau bewirken kann !!

    In meinem Kanal zeige ich in einigen Videos, wie es tatsächlich auf meinen Feldern aussieht und erkläre, warum Glyphosat für mehr Biodiversität, sauberes Wasser und insgesamt weniger Pestizide sorgt :
    deplus.org/chXDObuQvsxPdD66tUsVlZ-w.html

    In den nächsten Tagen kommt noch ein Video, in dem ich zeige, wie sehr der Regenwurm durch Glyphosat im System Direktsaat profitiert und im nächsten Frühling hoffe ich auf eine unabhängige Vogelzählung, mit der nachgewiesen wird, dass gefährdete Arten wie die Feldlerche gerade durch Glyphosat mit Direktsaat enorm im Bestand zugenommen haben und sich fast ausschließlich auf meinen Direktsaat-Flächen aufhalten mit gutem Bruterfolg !!

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 6 Tage

      @Reinhard W Über ein Video von Mai zum "drumherum" und dem System Direktsaat würde ich mich auch sehr freuen !

      Resistenzen können generell ein Problem werden, vor allem bei einseitiger Anwendung - aber gerade Direktsaat bedingt eine weite Fruchtfolge mit u.a. Wechsel Sommerung/Winterung und Blattfrucht/Halmfrucht und Zwischenfruchtanbau und damit natürlichen "Gegenspielern" für eine einseitige Bevorzugung von bestimmten Unkräutern. Heißt, dass durch die sich im Idealfall jährlich ändernden Anbau- und Konkurrenzbedingungen auf einer Direktsaat-Fläche eine einseitige Selektion fast ausgeschlossen ist und damit eine Resistenzbildung.

      Glyphosat gibt es nur als fertiges Anwendungsprodukt, nicht als reinen Stoff und das ist auch ganz wichtig, da die "Formulierung" entscheidend ist für eine erfolgreiche Wirkung und sichere Anwendung ! Dass die Formulierungsstoffe ein Human- oder Ökotoxikologisches Problem beinhalten könnten, wird immer mal wieder geäußert und würde uns Landwirte natürlich auch sehr interessieren, um dann auf Produkte mit unbedenklicher Formulierung zu setzen. Aber leider ist das dass Betriebsgeheimnis der jeweiligen Hersteller und das wird von unserer Politik gedeckt, d.h. wir dürfen nicht erfahren, welche Stoffe wie in der Formulierung enthalten sind.

      Monsanto ist nur einer von zahlreichen Herstellern von Glyphosat-Produkten und es ist wohl 7-9 Jahre her, dass ich das letzte mal ein Produkt von Monsanto gekauft habe. Diese beiden Themen haben für mich und die meisten Bauern keine praktische Verbindung, das ist das gute an einem freien Markt, dass man frei entscheiden kann zwischen Wettbewerbern !

      Direktsaat ist ja so ähnlich wie ein Wald-Ökosystem, nur ohne Bäume .... und im Wald gibt es ja auch eine dicke Streu-Mulchschicht aus Blättern, die erst nach mehreren Jahren komplett zersetzt sind. So ähnlich ist es auch in Direktsaat wünschenswert, um eine dauerhafte Bodenbedeckung als Schutzschicht für den Boden zu haben ! Ich freue mich also, wenn das Stroh noch 1 oder 2 Jahre erhalten bleibt und versuche, durch die Fruchtfolge und Zwischenfrüchte verschiedene Pflanzen mit unterschiedlichen C/N-Verhältnissen im Mulchmaterial anzubauen, damit einerseits immer "Futter" verfügbar ist, andererseits aber auch nie alles weggefressen ist .... sehr komplex und schwer zu realisieren in der Praxis, aber wir arbeiten dran !

      Unsere Honigbienen werden als landw. Nutztiere gehalten und nehmen weiter im Bestand zu. Von den Wildbienen leben 70% im Boden und werden dann natürlich durch Bodenbearbeitung gestört, bzw. getötet. Ich kann es nicht belegen, vermute aufgrund dieser Tatsache aber, dass die Wildbienen auch durch Direktsaat im Bestand geschützt und gefördert werden. Bei den Insekten konnte ich diesen Populationszuwachs anhand der jagenden Schwalben ja erkennen.

      Bodenorganismen binden wohl kein Glyphosat, dass wird eher am mineralischen Austauscherkomplex gebunden und kann dann vom Bodenmikrobiom in seine atomaren Bestandteile zerlegt und recycelt werden. Die Natur kennt keinen Abfall, alles ist zu gebrauchen und wird wieder gebraucht, weil alles auch der Natur entstammt, egal in welcher chemischen Formel es verbaut ist.

    • Reinhard W
      Reinhard W Vor 6 Tage

      Danke Mai und danke Hartwig Callsen, ihr habt mein Schwarz-weiß-denken in Grautöne differenziert - vorerst jedenfalls. Das Entscheidende dabei scheint mir „im System Direktsaat“. Wie viel % der Landwirte setzen denn Glyphosat so verantwortungsvoll ein? Und wird nicht gerade durch geringe Dosierung Resistenz bei Beikräutern gefördert? Was ist mit den anderen viel giftigeren Stoffen in den Rezepturen oder nehmen Sie reines Glyphosat? Warum ist das Stroh vom Vorjahr nicht längst abgebaut wenn das Bodenleben so aktiv ist? Vielleicht weil dort das Glyphosat drauf ist?
      Die Kehrseite ist dann sicherlich der Umgang in anderen Ländern, Argentinien, Indien, USA usw, wo das Mittel bestimmt nicht immer sachgemäß angewendet wird. Wie sind die Berichte zu den Mißbildungen einzuordnen? Die Geschäftspraktiken von Monsanto sind ein anderes Thema, gehören aber irgendwie auch dazu.
      Und was ist mit den Bienen? Und was mit den Bodenorganismen wenn das Glyphosat dort gebunden wird?
      Wäre schön wenn Mai noch ein Video zu diesen Aspekten macht.

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 6 Tage

      Die höhere Biodiversität an Unkrautflora zu späteren Vegetationszeitpunkten im Öko-Ackerbau hat ja auch den Preis, dass Bodenbrüter wie Kiebitz und Feldlerche so gut wie keine Chnace auf Bruterfolg haben, da durch das wiederholte Hacken und Striegeln sowohl deren Nester als auch deren Nahrungshabitat zerstört werden. Das wiederholte Hacken reißt jedesmal Boden auf und bringt damit neue Unkrautsamen zum keimen .... tötet damit aber auch wieder Biodiversität .... alles sehr komplex.
      Jedenfalls sind auf meinen Direktsaat-Flächen definitiv mehr Bodenbrüter, insbesondere Feldlerchen mit gutem Bruterfolg. Deren Nester bleiben ungestört wie generell im konventionellen Ackerbau aber bei Direktsaat finden sie zusätzlich ein reiches Nahrungshabitat, da Käfer, Würmer und vor allem Insekten in der ungestörten Mulchschicht in großer Zahl leben.

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 7 Tage

      @Rossalba Wenn Sie Felder des Biolandbaus meinen, dann werden diese ackerbaulich zwangsläufig mit Bodenbearbeitung bewirtschaftet, da die Unkräuter allein mechanisch beseitigt werden können, was mit einer Durchmischung des Bodens verbunden ist. Dabei wird die oberirdische Biodiversität gegen Null reduziert (das ist ja auch Sinn der Unkrautbeseitigung z.B. durch Pflügen) und die unterirdische Biodiversität des Bodenmikrobioms empfindlich gestört, bzw. abgetötet.
      Was Sie vermutlich mit "Biodiversität" in dem Fall meinen, ist die korrekte Tatsache, dass im Ackerbau des Biolandbaus später keimende Unkräuter schwer beseitigt werden können und zu mehr Unkrautwuchs z.B. bis zur Getreideernte führen - was dann natürlich mehr pflanzliche Biodiversität für einige Wochen oder evtl. sogar Monate im Anbaujahr bedeutet. Korrekt.
      Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass durch die intensive Bodenbearbeitung nach der Ernte und zur Aussaat eine extreme Biodiversitätszerstörung stattgefunden hat mit dauerhaften Auswirkungen, da sich z.B. Bodenpilze nur langsam regenerieren können, ebenso Insekten, da deren Habitat im Boden zerstört wird, was im Grunde auch für die gesamte Bodenflora und -fauna zutrifft.

      Und genau diese negativen Effekte werden durch Direktsaat vermieden, da keine Bodenbewegung stattfindet und die Habitate aller Organismen auf und im Boden erhalten bleiben !!
      Das versuche ich in den Videos zu zeigen und zu erklären. Zum Verständnis der gerade beschriebenen Grundlagen ist dieses Video gedacht:
      deplus.org/DE/RBObZS_ZJZI-video.html

    • Rossalba
      Rossalba Vor 7 Tage

      @Hartwig Callsen Auf biologischen Feldern ist die Biodiversität meines wissens aber stets höher

  • Mike Günther
    Mike Günther Vor 10 Tage

    4:00 ein Teleskop .. das einem direkt zeigt "aha Krebserregend" ... sicher nicht ;) .. Aber liebe Frau Mailab, werfe doch mal einen Blick nach Argentinien, was dort im Land passiert ist nachdem Monsanto in die Landwirtschaft kam. Wie übel vor allem die kleinen Kinder da verreckt sind, an schlimmsten Krebs Sorten, gab es vorher so dort nicht, und die alten, da haben ´se die Firma direkt wieder aus dem Land geschmissen. In Kuba schütteln die nur noch mit dem Kopf, dort sagen die "Die im Westen haben alles, nur kein Hirn für Gesamtzusammenhänge"

    PSPS: wisst ihr was richtig geil ist ? Es gibt es kleine Miniserie (Mini wegen der kürze der Folgen) 100 Jahre Medizin, gedreht in den 70ern, also Medizin aus 18++ > ca. 1970
    Seht euch mal an wie das Hände waschen in die Medizin kam, genauer gesagt in die Krankenhäuser. Die Bevölkerung weiß eben immer ... und zwar immer VOR den "schlauen" Leuten was einen umbringt ;) In dem Fall Hände waschen waren es die hochschwangeren Frauen die an bestimmten Tagen lieber auf dem Bürgersteig vorm Krankenhaus stehen geblieben sind, mit heftigsten Wehen, schmerzen wie Sau, aber >> NEIN HEUTE IST DIENSTAG .. morgen früh gehe ich rein.
    Hat dazu geführt das ein junger Arzt auf die Idee gekommen ist, das man nach der Leichenschau sich die Hände waschen sollte BEVOR man an die hochschwangeren Frauen geht, Ärzte stecken doch die Hand da rein und gucken obs richtig rum kommt, es starben elendig viele Frauen an Kindbettfieber. Was dem Arzt widerfaren ist, wie der ausgelacht wurde, echt unglaublich.

    Warum ich den Verleich so witzig finde ? Argentinien hat es vorgemacht :) Auf ´ne Aktion direkt eine Reaktion, aber bleibt ihr im Westen ruhig beim "Statistisch Signifikant" -... mit anderen Worten, ihr diskutiert ob ihr Hände waschen wollt oder nicht :P

  • M S
    M S Vor 11 Tage

    Studie hin Studie her wenn das Glyphosat auf Feld gesprüht wird und die Kuh den Mais Frist und der Mensch die Milch trinkt und das Zeug dann im Urin nachweisbar ist und wir die Chemie im Körper haben kann das nicht gesund sein 😳

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 10 Tage

      Lebensmittel von deutschen Bauernhöfen nach deutschen Anwendungsvorschriften für Glyphosat erzeugt, enthalten quasi keine Rückstände von Glyphosat !! Rückstände holen wir uns mit Importen auf den Teller.

  • Thomas Frischmann
    Thomas Frischmann Vor 11 Tage

    Die letzten 2 Minuten hätten gereicht, aber trotzdem supa Video :) Ich denke es ist scheiß egal was Glyphosat macht, weil nachdem es verboten wurde ein anderes Herbizid nachkommt.
    Jeder Eingriff in die Natur ist ein Eingriff in unsere Gesundheit. Allein das Video zeigt, wie sehr wir vom natürlichen denken entfernt sind. Auch viele Wissenschaftler verstehen leider die natürlichen Kreisläufe nicht. Egal ob Glyphosat direkt Krebs erzeugt oder nicht. Herbizide und Pestizide töten Insekten und Pflanzen, die komplette Vielfalt der Natur und in folge das komplette Ökosystem und die Nährstoffversorgung von uns Menschen. Indirekt erzeugt somit jedes Pflanzengift oder Insektizid Krankheiten, vielleicht halt nur über Umwege. Aber am Ende kommt es immer irgendwie auf uns Menschen zurück.
    Jetzt kommt mir bitte nicht, dass wir ohne Gift keine Lebensmittel für 8 Milliarden Menschen erzeugen können. Wir haben es noch nicht mal versucht und es gibt genug schlaue Köpfe die wissen wie es geht. Wir erzeugen ca. 5000 Kalorien Energie für jeden Menschen am Tag. 2500 brauchen wir durchschnittlich, das heißt 2500 Kalorien werden verschwendet. Ein Demeter Bauer und eine gute Biologin, die Ahnung vom Kreislauf der Natur haben fehlen noch in diesem Video :) Außerdem mache ich mir keine Sorgen um die Umwelt, sondern eher um uns Menschen. In einem anderen Video hast du ja gut erklärt, dass sich die Erde von uns Menschen schon erholen wird, wenn wir nicht mehr da sind.
    Ich hoffe wir lernen mehr mit der Natur zu arbeiten, anstatt gegen sie und das ist kein Schritt zurück, sondern 10 nach vorne.
    PS: Ich liebe deinen Kanal, weil du komplexe Dinge einfach erklärst und du dir sehr viel Arbeit antust um uns etwas schlauer zu machen, aber 2-3 Wochen recherchieren reichen für solche komplexe Themen meiner Meinung nicht aus. Liebe Grüße.

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 10 Tage +1

      @Thomas Frischmann O.K., ich lerne gerne dazu - wie geht es denn ohne Glyphosat ?? Können Sie mir da Beispiele nennen oder Tipps geben ??

    • Thomas Frischmann
      Thomas Frischmann Vor 10 Tage

      @Hartwig Callsen Gute Ansätze, dass du kein mechanisches Pflügen usw. anwendest. Jetzt musst du nur noch lernen wie man Bodenfruchtbarkeit aufbaut. Glyphosat hat damit nämlich garnix zu tun. Es geht auch ohne Glyphosat. Handle nie nur mit dem Wissen was du hast, sondern überlege dir welches Wissen dir noch fehlen kann um ohne Gift eine Landwirtschaft zu betreiben. Wie gesagt, deine anderen Ansätze sind gut.

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 10 Tage +1

      Nein, es ist leider nicht egal, weil es derzeit keine Alternative gibt, die so wie Glyphosat das System Direktsaat dauerhaft ermöglichen könnte !! Dadurch kann sich das Ökosystem regenerieren, Biodiversität wird gesteigert, die Nahrungspyramide (Insekten, Vögel, etc.) bleibt erhalten - aber der Schlüssel dazu ist ein Totalherbizid und Glyphosat ist das letzte in Deutschland erlaubte. Nur damit kann derzeit sowas hier erreicht werden:
      deplus.org/DE/qzxbSvEoBUY-video.html

  • Silver Surfer
    Silver Surfer Vor 11 Tage +2

    Sehr schönes Video. Ich hätte trotzdem noch einen Aspekt gerne gehört: Was sind die Alternativen ? Denn wir müssen bei Eingriffen in die Natur (zu unserem Nutzen) immer fragen welche Risiken wir eingehen und welche Alternativen verfügbar sind. Im Falle von Glyphosat sieht das nämlich alles andere als gut aus. Soll man mehr pflügen ? Wollen wir die Leute zum Unkrautjäten auf die Felder schicken (viel Erfolg beim Rekrutieren) ? Sollen wir extensive statt intensive Landwirtschaft betreiben (und dabei noch mehr Natur "verbrauchen" ?. Darüber lohnt es sich mal nachzudenken. Und vor allem: Man sollte mehr auch die Leute einbeziehen die davon wirklich was verstehen: DIE LANDWIRTE !

  • Nina König
    Nina König Vor 11 Tage

    Auch ich bin Landwirtin und kann mich nur bedanken und sagen tolles Video! Trotzdem finde ich das eine wichtige Sache außen vor gelassen wurde. Wie wirkt Gylphosat auf das Bodenleben. Verändert es etw. in unserem Boden?

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 10 Tage +1

      Leider interessiert sich Wissenschaft nicht dafür, obwohl das so wichtig ist !!
      Im System Direktsaat ist augenscheinlich erkennbar, dass trotz (oder wegen ?) des Einsatzes von Glyphosat das Bodenleben zunimmt und mehr Biodiversität herrscht als bei anderen Ackerbaumethoden :
      deplus.org/DE/qzxbSvEoBUY-video.html

  • Darius Bond
    Darius Bond Vor 11 Tage

    Ich liebe intelligente Frauen, da bin ich auf dieser Seite genau richtig.

  • Kang-Jung Sung
    Kang-Jung Sung Vor 12 Tage

    Liebe Mai, koenntet ihr mal ein Video darueber machen, was es mit Terra preta auf sich hat, wie der biologische Prozess bei der Entstehung genau funktioniert und weche Rolle das Verfahren eventuell bei der Bewaeltigung der Klimakrise haben koennte? Das waere toll!! :)

  • Online Coaching
    Online Coaching Vor 12 Tage

    Hier eine geistreiche Arte-Doku von 2017 über Glyphosat. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, sollte sich diese unbedingt anschauen!
    P.S. viele Menschen wissen gar nicht, wie gefährlich das Gift während der Schwangerschaft ist. Auch eine Bindung mit Kalzium und Magnesium in regionalen Gewässern lässt die Toxizität deutlich ansteigen.
    deplus.org/DE/y3mUwYNVtSM-video.html

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 12 Tage

      Geistreich trifft es nicht. Dieser Beitrag ist fern ab der Realität, setzt Korrelation mit Kausalität gleich, versteckt handwerkliches Unvermögen hinter der Schuldzuweisung und befragt mit Gilles Eric Séralini einen Mann, der neben seiner mangelhaften Studie (war selbst der IARC nicht qualitativ hochwertig genug) auch noch für ein Unternehmen arbeitet, das homöopathische Entgiftungsglobulie gegen Glyphosat vertreibt...
      Lediglich in 0,75% aller Lebensmittelproben konnte der Wirkstoff überhaupt nachgewiesen werden. Die meisten aus dem Ausland stammend, wo die Sikkatation noch erlaubt ist, und alle waren im Mikro- oder sogar Nanogrammbereich, also fern ab der als sicher ermittelten Grenzwerte!
      Wenn man dabei ein Risiko in welcher Form auch immer vermutet, empfehle ich das morgendliche Aufstehen zu vermeiden. Denn das kann tatsächlich tödlich ausgehen. 🤷‍♂️

  • Humore
    Humore Vor 12 Tage +2

    Ich studiere Biologie und habe mich das ganze letzte Semester mit Landwirtschaft und besonders Glyphosat auseinandergesetzt und ich muss sagen: das ist das beste Video, dass ich bisher zu dem Thema gesehen habe. Auf Studien fundiert, das Zustandekommen verschiedener Interpretationen erklärt und auch noch die wichtigsten Punkte bezüglich Statistik und verschiedener Versuchsdesigns erläutert - und das auch noch als ansprechendes Video aufbereitet.

    • Hartwig Callsen
      Hartwig Callsen Vor 10 Tage

      Hast Du Interesse, etwas wissenschaftlich in der Praxis herauszufinden ??
      Ich mache Ackerbau in Direktsaat mit Glyphosat und habe nur meine Sinne, viel Erfahrung und eine Kamera, mit der ich das dokumentiere : große Vorteile für Natur & Umwelt durch Glyphosat !!
      Aber ich bin kein Wissenschaftler und würde mich freuen, wenn jemand fundiert untersucht, was an meinen Beobachtungen dran ist - hast Du Lust ??
      Schau Dir mal in meinen Videos an, um was es geht:
      deplus.org/chXDObuQvsxPdD66tUsVlZ-w.html

  • Buntspecht
    Buntspecht Vor 12 Tage

    Watten nun? Tabak tötet mehr Menschen in der BRD jährlich,als bei der Hiroschimabombe

  • Felix Buzin
    Felix Buzin Vor 12 Tage +4

    Ganz im Ernst Mai, ich feier dich! Danke für deine Arbeit!=)
    Finde genau so eine differenzierte Antwort macht dich glaubwürdig.

  • Senja Arona
    Senja Arona Vor 12 Tage

    I need English subtitle 😔

    • Windcolors
      Windcolors Vor 6 Tage

      Alternative, do lean german ^^

  • Katharina Clanner von Engelshofen

    "Wie kann es sein, dass die IARC zu einem scheinbar völlig anderem Ergebnis kommt als die EFSA und BfR?" Mhh, vielleicht weil EFSA und BfR reine Lobbyverbände sind? ;)
    lobbypedia.de/wiki/Europäische_Behörde_für_Lebensmittelsicherheit
    lobbypedia.de/wiki/Bundesinstitut_für_Risikobewertung
    Schön zu sehen wie unsere Medien (das hier ist laut Wikipedia ein Projekt von ARD und ZDF) die Interessen von Bayer vertreten.
    Im Fernsehrat vom ZDF sitzt übrigens Werner Schwarz, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes e. V, einer der größten Lobbyverbände.
    lobbypedia.de/wiki/Deutscher_Bauernverband
    Die Seite lobbypedia.de ist Instrument des Vereins LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V,, kann sich jeder selbst informieren ob man den als unabhängig und seriös empfindet.
    Solange nicht einwandfrei geklärt ist ob das Zeug krebserregend ist, sollte es nicht benutzt werden dürfen.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 12 Tage

      Katharina Clanner von Enelshofen, nicht mal der IARC gelang es die Krebsgefahr zu beweisen. Sie haben, wie Mai es auch erklärt, lediglich bei einer absurdhohen Dosis den Verdacht. Die Begründung findest du im Video erklärt.
      Wenn du mit Lobbypedia um die Ecke kommst, was steht dort zum Berater Portier der IARC? Der stand während er die Auswertungen der IARC "beraten" hat, zeitgleich auf der Lohnliste des Anwaltsbüros von Dewayne Johnson! Einen sehr deutlich sechsstelligen Dollarbetrag bekam er für seine Arbeit. 🤔🤷‍♂️
      Dem gegenüber steht das von rot-grün gegründete BfR, das Künast mit den gegebenen Regeln einrichtete, dass die Hersteller selber für die Zulassung zu zahlen haben. Früher durfte das die Allgemeinheit tragen!
      Der Leiter ist, mal nebenbei erwähnt, auch der selbe wie bei der Gründung des BfR. 🙂
      Kommen wir zum Rundumschlag gegen den Lobbyismus. Ich empfehle dir dazu mal den Beitrag von mrWissen2go. Denn wer die Arbeit dieser Gruppe attackiert, sollte den Nutzen dazu auch wissen! Denn auch NGO stellen Lobbyisten. Der NABU hat sogar das Bundesumweltministerium unterwandert! Dort arbeiten mittlerweile zwei NABU-Funktionäre.
      Und während ich 2013 mit meinen Kameraden Sandsäcke auf die Elbdeiche stapelte, hatte der NABU nichts besseres zu tun, als seine Heckrinder in den Elbfluten ersaufen zu lassen!
      Das sage ich weniger um den NABU anzugreifen, sondern um dir zu zeigen was ich für ein Mensch bin, bevor du in die Verlegenheit kommst, mich als Lobbyist von Baysanto zu betiteln und so leichtfertig meine Ausführungen abtun zu können.

    • karrieremitachtzig
      karrieremitachtzig Vor 12 Tage +1

      Naja, wenn Sie den Unterschied nicht kennen, könnte es vielleicht daran liegen das Sie es nicht wissen.. Beispiel: In Obst, auch Bio findet sich immer natürlicherweise Formaldehyd. Laut IARC sicher Krebserregend. Folgerung ist also.... Laut IARC ist Bioobst krebserregend, laut BFR bzw ESFA aber nicht, weil die aufgenommene Menge zu klein ist um davon wahrscheinlich Krebs zu bekommen..... Ich könnte jetzt weiterspinnen und schreiben, das BFR und die ESFA sind deshalb von der Biolobby gesteuert.... Nun ja... PS... Die IARC hat selber erklärt, das von Ihrer Bewertung keine Rückschlüsse auf die mögliche tatsächliche Gefahr bei Anwendung zu ziehen ist.

  • Laghagua
    Laghagua Vor 12 Tage +2

    Danke für so viel Infos. Habe zwar Kopfschmerzen - aber es zeigt eindeutig wie viel recherchen und Tests wirklich norwendig sind, wie komplex alles ergründed werden muss und das es eben keine 'einfachen' Schwarz-Weiß Sichten gibt.

  • Thomas Bachhuber
    Thomas Bachhuber Vor 12 Tage +1

    Hervorragender Beitrag zu einem hoch emotionalen Thema!!!

  • kaliq2109
    kaliq2109 Vor 12 Tage

    Interessant wie sich die Zeiten ändern… sprechen wir vom gleichen Glyphosat?
    deplus.org/DE/tWZspPPB85U-video.html
    deplus.org/DE/D1VWcSaUiHo-video.html

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage +2

      Komisch. Fast, als wären ZDF-Zoom, WDR-die Story und maiLab drei unterschiedliche Formate.

  • Yuna
    Yuna Vor 13 Tage +2

    Die embryonale Entwicklung von Säugetieren, Menschen und Amphibien wird durch Glyphosat gestört. Bitte erwähnt auch diese Studien!*
    Ein ARTE Film dazu: deplus.org/DE/pqybyjJXM6M-video.html

  • Martin Telschow
    Martin Telschow Vor 13 Tage

    Was ich nicht verstehe, warum man bei den Case Controle Studien einen Erinnerungs-Bias anführt. Woran muss man sich da erinnern? Kann man nicht einfach aus der Blutkonzenteation an Glyphosat oder deren Abbauprodukten darauf schließen, wie viel Glyphosat die beiden Gruppen aufnahmen?
    Ansonsten tolles Video.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 12 Tage

      @Lars Und Die Welt, die meisten machen es auch nur mit dem ELISA-Test, der über Antikörper auf AMPA und leider auch auf vieles ähnliches wie AMPA reagiert.
      Die Geschichte mit dem "Glyphosat in Muttermilch" war so eine Geschichte. Denn in Muttermilch hat der ELISA-Test deswegen gar keine Zulassung und in der weit weniger komplexen Rindermilch erst ab 0,075mg. Die Grünen wollten 0,000145mg nachgewiesen haben...
      Da im Urin aber nun mal auch das AMPA aus Reinigern, wie auch der Medikamente zur Behandlung von Osteoporose sein kann, ist es schwierig auf gerade das AMPA vom Glyphosat zu schließen.

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage +1

      ja, was Christoph-Wilhelm sagt. Glyphosat akkumuliert nicht. Man könnte regelmäßig Urinproben machen um zu sehen, wie viel Glyphosat die jetzt gerade im Körper haben. Das würde nur begleitend gehen, wäre also eine Kohortenstudie. Auch bei der AHS wurde das allerdings nicht gemacht. Ich denke mal, das hätte das Budget gesprengt.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage +1

      Glyphosat und auch AMPA, werden sehr schnell ausgeschieden. Zu etwa 20% binnen weniger und zu 60-75% binnen 48 Stunden.
      www.bfr.bund.de/cm/343/rueckstandsbelastung-von-mensch-und-tier-durch-glyphosathaltige-pflanzenschutzmittel.pdf

  • Mike Dee
    Mike Dee Vor 14 Tage

    Glyphosat ist gesund! Und jetzt trink doch mal ein Schluck pur! Staats TV Honks..! Alles Gesund besonders die Propaganda hier.. sind ja keine Millionenkonzerne und Lobbyfaschos am Start.. weiter so mit Desinformation..!😂🙈✌️

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage +1

      @Mike Dee, achja, Alternativen zum Glyphosat:
      -Der Pflug. Enorme Mengen an CO2 durch ein vielfaches an Verbrauch. Abtötung weiter Teile des Bodenlebens und Preisgabe des Bodens an die Erosion durch Wind und Wasser.
      -Abflämmen, was ebenfalls viel CO2 freisetzt (nicht zu verwechseln mit abfackeln!). Es verletzt und tötet alles Leben, dass nicht rechtzeitig bei Seite kommt.
      -Der Biorotor, der mit einer hohen Drehzahl die obere Erdschicht abfräst. Er ist zwar langsam genug um eine Flucht für das meiste Leben zu ermöglichen, verbraucht aber auch sehr viel Kraftstoff= CO2, und wenn es nach der Maßnahme nicht trocken ist, war alles umsonst.
      -Das X-Power Konzept von CNH, welches mit einem bis zu 200 PS Traktor angetrieben werden muss. Es betreibt einen Generator, der an der Erdoberfläche Strom in die Pflanzen einleitet. Jeder Regenwurm und jeder Maulwurf zu dich an der Oberfläche, hat nen "spannenden" Tag...

      Nein, du muss nicht prahlen wer du bist, habe ich auch nicht. Ich habe nur klar gestellt, was an deinen Vorwürfen falsch ist. Wirkt zwar nicht bei dir, aber sicher bei denen, die deine und meine Kommentare lesen.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage +1

      @Mike Dee, ich schrieb, Zitat: "aber zumindest kannst du den Namen des Produkts richtig schreiben", wo bitte ist der Vorwurf?
      Monokulturen gibt es in der gesamten EU nicht. Zum einen ist das bei uns schon biologisch nur mit dem Mais möglich, zum anderen verhindern das die in der GAP verabschiedeten Cross Compliance Vorschriften.
      Nun, ich habe dich sicher nicht mit Respekt behandelt, ehrlich gesagt hast du das aber auch nicht verdient. Denn so wie du agierst, handelst du unter Vorsatz nicht sonderlich gebildet.
      Krebs ist mir tatsächlich relativ sicher. Nicht wegen dem Glyphosat, aber sowohl erblich bin ich vorbelastet (von väterlicher und mütterlicher Seite), komme beruflich, aber auch bei der Feuerwehr immer wieder in Kontakt zu krebserregenden Stoffen und Stäuben und viele Ursachen mehr. Wenn du aber einem anderen Menschen Krebs wünschst, weil dir sein Standpunkt nicht gefällt, hast du wohl niemals miterlebt, wie diese Menschen leiden. Man wünscht es keinem, aber das zu vermitteln,sodass du es verstehst... Ich halte es für ausgeschlossen.

    • Mike Dee
      Mike Dee Vor 13 Tage

      Christoph-Wilhelm Rieckmann ..aber Du behauptest das ich Glyphodreck, also euer gesundes Gift, gibt ja keine Alternativen bei Monokulturen, falsch geschrieben habe..?! In den nächsten Sätzen dann Diffamierungen, wie von euch Experten gewohnt..und ich muss nicht prahlen wer ich bin. Also, viel Glück weiterhin, wer lesen kann ist klar im Vorteil und sieht was für ein Schaumschläger Du bist. In diesem Sinne - freu Dich auf den „Altersbedingten Krebs“! Herr Allwissender Godfather der Glyphosekte.. over and out.✌️

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage

      @Mike Dee, nun zunächst solltest du noch mal lesen, was ich zum Namen des Produktes an dich richtete...
      Dann ist es im deutschen Gesetz der §185 StGB, wo es in anderen Ländern steht, kann ich höchstens googeln.
      Ich bin Land-, Forst- und Energiewirt, sowie land- und forstwirtschaftlicher Lohunternehmer. Lobbyist? Nun, ich habe so meine Zweifel dass du ein Politiker bist. Höchstens in der AfD oder weiter rechts, ausgehend von deinem Verhalten und deinem Niveau.
      Ja, Intelligenz kommt nicht vom Namen, aber Bildung sehr wohl vom sich bilden... Ich glaube auch, dass ich von uns beiden der einzige mit Sachkundenachweis Pflanzenschutz bin.

    • Mike Dee
      Mike Dee Vor 13 Tage

      Christoph-Wilhelm Rieckmann ..und peinlich ist außerdem das Du nicht lesen kannst.. wer hat Glyphosat falsch geschrieben? Und gegen das „Gesetz“ verstoßen habe ich auch noch! Welches, bitte Herr Rieckmann gegen deines? Dein toller Name spendet nicht automatisch Intelligenz, Naturbelassener Hobbylobbyhonk.. 🙈🤭✌️

  • fridolin3374
    fridolin3374 Vor 14 Tage

    Pflanzen kann man nicht mit Pestiziden entfernen, sondern mit Herbiziden..

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage +1

      Naja, eigentlich sind Insektizide, Fungizide und Herbizide unter dem Sammelbegriff "Pestizide" vereint, so wie die Pestizide dann wieder zu den Pflanzenschutzmitteln gehören, die zusammen mit Dingen wie etwa Pheromonfallen und dem Einsatz von Nützlingen(Was übrigens auch Schädlinge werden können!), zum integrierten Pflanzenschutz gehören...
      Im Englischen gibt es aber nur den Begriff der Pestizide, bei uns aber nutzt man das gerne aus rhetorischen Gründen, da das Wort "Pest" ja negativ belegt ist.

  • Peter Klamser
    Peter Klamser Vor 14 Tage

    Case Studies sind am wichtigsten! Wo sind Aussagen zum Naturschutz?
    Zur Frage der Krebsgefährdung gibt es u. a. die Case Studies (Fallstudien), Fallkontrollstudien und die Tierversuche. Menschenversuche sind aus naheliegenden Gründen ethisch nicht vertretbar. Case Studies haben den wichtigen Vorteil, die Wirkung auf den Menschen unmittelbar zu untersuchen. Natürlich ist die saubere statistische Vorbereitung das Wichtigste. Die unabhängige Stichprobe ist das Problem schlechthin. Deren Umfang und die Methode der Auswahl der Probanden ist die Stolperstelle. Und die Art der Befragung, um Scheinkorrelationen zu vermeiden.
    Bei Tierversuchen stellt sich immer die Frage der Übertragbarkeit auf den Menschen. Mausmodell oder Hamster oder Meerscheinchen oder Ratte oder gar Affe. Alle müssen von einer Ethikkommission genehmigt werden und dabei stellt sich eben die Frage der Stichhaltigkeit der Ergebnisse im Hinblick auf den Menschen. Warum diese plötzlich die alleinseligmachende Weisheit sein sollen, verstehe ich also gar nicht.
    Case Studies generell als unwissenschaftlich abzustufen, da Menschen sich falsch erinnern, ist nicht nachvollziehbar. Alle Methoden haben ihre eigenen Probleme.
    Bei einer möglichen Teilnahme an einer Case Studie weiß ich für meine Person relativ genau, wann ich wie und wieviel GP eingesetzt hatte. Natürlich ist die eigene Betroffenheit ein Verzerrungsfaktor. Ab so was kann durch eine größere Stichprobe und eine professionelle Befragung (z. B. wiederholte Fragen an verschiedenen Stellen zum selben Teilsachverhalt) ausgeglichen werden.
    Warum die Case Studies zu gar nichts taugen sollen, ist also vollkommenen unerfindlich. Sie sind vielmehr unersetzbar, da dadurch das eigentliche Problem direkt beim Menschen untersucht wird.
    Die Prozesse in den USA behandeln nach meiner Kenntnis Fälle, bei denen über Jahre von Ordnungsfanatikern (Unkraut ist ganz schlimm und rechtfertigt jedes Mittel, um der Natur endlich mal Ordnung beizubringen) sehr ausgiebig und ohne Schutzmaßnahmen Glyphosat angewandt wurde.
    Die Institute, wie das BfR, sagen, dass sie nur den Stoff an sich, nicht aber die Hilfsstoffe oder die Verunreinigungen an Tieren untersucht hätten. Das z. B. die BfR oder andere Behörden bei ihren Amtsermittlungen natürlich auch die Studien der Antragsteller auswerten müssen ist nicht verwerflich, sondern ganz normal.
    Das ebenso wichtige große Problem ist die Wirkung von Glyphosat auf die Natur. Das wird im Beitrag gar nicht behandelt und ist ein Hauptgrund für die Kritik an GP: Das Leeräumen des Naturraums für die Nutzpflanze.
    In der Wikipedia steht:
    „Laut einer 2018 publizierten US-Studie aus der Arbeitsgruppe von Nancy Moran verändert Glyphosat bereits bei üblichen Konzentrationen die Zusammensetzung der Darmflora von Jungbienen, indem es bei einigen Bakterien (Snodgrassella alvi) den Shikimisäureweg hemmt, mit der Folge, dass die Veränderung der Darmflora die Verdauung beeinträchtigt und das Immunsystem schwächt und die Tiere unter anderem empfindlicher gegen einen schädigenden Erreger (Serratia marcescens) macht, wodurch im Versuch ihre Mortalität anstieg."
    Ferner steht dort, dass negative Wirkungen auf Regenwürmer

    (ganz wichtige Bodenlebewesen: www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/erster-weltatlas-ueber-regenwuermer-in-england-ist-der-wurm-drin-16456960.html)

    und Fische nachgewiesen wurden. Auch Pilze und Mikroorganismen werden demnach beeinflusst.
    Zusammenfassung: Dieser Beitrag ist einfach sehr schlecht. Der Einfluss auf die Natur wir gar nicht behandelt, der auf den Menschen wird stark verzerrt. Irgendwie nicht neutral und sachlich. Bin stark enttäuscht.
    Dr.-Ing. Peter Klamser

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage +1

      In diesem Video ging es hauptsächlich um die Frage, warum IARC und EFSA zu teilweise widersprüchlichen Bewertungen kommen. Da ging es nunmal um die Frage, ob Glyphosat krebserregend ist, nicht um Einflüsse auf Regenwürmer. Der Grund für die Unterschiede zwischen den Instituten war nunmal die unterschiedliche Bewertung der Tierversuche. Das kannst Du doch nicht maiLab vorwerfen, dass das so war. Es wird hier auch keinesfalls gesagt, dass Case Control Studien unwissenschaftlich wären. Es wird dargelegt, warum weder IARC noch EFSA die existierenden Case Control Studien als ausreichenden Beleg für eine krebserregende Wirkung von Glyphosat beim Menschen einstuften.

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage +1

      @Christoph-Wilhelm Rieckmann ja, die Regenwurmstudie ist kurios. Die Autoren vermuten, dass Mineralien, die durch das Absterben der Pflanzen freigesetzt wurden, für den Effekt auf die Regenwürmer verantwortlich waren. Demnach würde man die gleichen Effekte mit jeder anderen Art der Unkrautbekämpfung ebenso sehen. In einem Freilandversuch wurden verschiedene Bewirtschaftungsmethoden auf echten Äckern getestet. Ergebnis: Je mehr gepflügt wurde, desto schlechter ging es den Regenwürmern. Ob Glyphosat benutzt wurde oder nicht, machte für die Regenwürmer keinen Unterschied. www.google.com/url?q=www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28464547&sa=D&ust=1572950955351000&usg=AFQjCNEULEap63Qj7NfpsfsCEXkx8Bs_9w

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage +1

      Ich glaube, ich sollte meine Antwort zu den Bienen und den Regenwürmern, einfach irgendwann mal nur kopieren und einfügen, denn das haben hier schon dutzende angesprochen und die meisten geben mit der erneuten Eingabe zu, sich nicht um die anderen Kommentare zu scheren. Sei es drum:
      Die Bienenstudie hat diverse Probleme, die sie als nettes Beiwerk ohne praktischen Nutzen dastehen lassen.
      -In der Natur ist keine Nahrungsquelle der Bienen dauerhaft kontaminiert.
      -Die Verwendung findet im Frühjahr vor der Bestellung oder im Sommer (einmal pro Frucht und Jahr auf 25% der landwirtschaftlichen Nutzfläche), auf *Nichtzielflächen* statt.
      -Bei 5mg will man eine Veränderung ermittelt haben, bei 10mg aber wieder nicht.
      >Mai macht sich durchaus mehr zu lesen als einen Artikel aus der Presse...

      Die Regenwurmnummer, hat die selben praxisfernen Probleme.
      Man hat nicht untersucht, ob die Abtötung des Bewuchses auf den Kübeln durch Glyphosat anders ist als durch andere Methoden, sondern was passiert, wenn man die einen Kübel mit Glyphosat behandelt, absterben lässt und nie wieder anrührt, gegenüber den Bewuchs am Leben lassen. (!)Dass da die Regenwürmer irgendwann nichts mehr zu beißen haben... Ergebnis wie bestellt!
      Denn in der Landwirtschaft wird der Acker ja gleich wieder bestellt. Neue Unkräuter kommen hoch und werden bekämpft, wodurch sie wieder Futter liefern.

      So, die Wirkung von Glyphosat in der Natur zählt zu den geringsten überhaupt. Leider kann ich hier keine Bilder posten, sonst könnte ich dir zeigen wie exakt die Wirkung ist. Bei etwa 9km/h brachte ich es mit etwa 180 Litern Trägerstoffrate (Wasser) auf einem Ackergrasfeld aus. Die Düsentechnik war die Lechler IDKT 04. Auf der Homepage von Lechler kannst du die Daten auswerten.
      Glyphosat ist, wie alle PSM außer Kupfer, nicht persistent. Es wird durch chemische, photochemische und mikrobielle Prozesse abgebaut. Es ist natürlich nicht ohne Nebenwirkungen, jedoch sind sie verschwindend gering.

  • MusicalEngineering
    MusicalEngineering Vor 14 Tage

    Oh man, ich verstehe nicht warum nicht einfach mal 5 Kanister gekauft werden, dann stellst du Dich mal ins Labor und schaust was bei der MS so zu finden ist. Und dann hast du dein Gift ... Studien hin her, setz die Schutzbrille auf und schau selbst. Als Tip , es steht nicht auf dem Etikett ( inactive compound ) www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221475001730149X

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage

      @MusicalEngineering, da fehlt mir dann doch etwas Kontext...

    • MusicalEngineering
      MusicalEngineering Vor 13 Tage

      @Christoph-Wilhelm Rieckmann dann bleibt doch nur noch die Schutzbrille ! 🧐

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage

      Na großes Kino... Gilles Eric Séralini ist einer der Mitverfasser. Dann brauche ich glücklicherweise nicht weiterlesen. Puh!

  • Upgrade Iself
    Upgrade Iself Vor 14 Tage

    Jaja erstmal abwarten und Tee trinken. Während sich tausende Bauern in den Selbstmord stürzen und die Natur zerstört wird. Leider war das keine ganzheitliche Sicht der Dinge. Es geht nicht nur um Glyphosat an sich, sondern um das ganze System dahinter, von Monsanto/Bayer. Es geht um Gentechnik, Patente, Monopole.

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage +1

      In diesem Video geht es aber um Glyphosat an sich.

    • Christoph-Wilhelm Rieckmann
      Christoph-Wilhelm Rieckmann Vor 13 Tage

      Die Selbstmorde in Indien gab es lange vor Monsanto. Dort sind die Menschen verzweifelt und arm! Die Kinder erblinden wegen Vitaminmangel, während Menschen wie Vandana Shiva - mit durchaus üppigen Zahlungen für Vorträge - gegen den Golden Reis arbeiten, der kostenlos an die Bauern abgegeben und eben nicht patentiert werden soll! Da ist nicht mal ein Unternehmen dran beteiligt!
      Die Gentechnik ermöglicht den Landwirten in den USA und anderen Gebieten der Welt, mit nur einer Behandlung von Glyphosat, direkt so ziemlich alle Beikräuter zu erwischen. Lediglich die Zugabe von selektiven Herbiziden ist nötig, um die anderen Roundup-ready Kulturen der Fruchtfolge zu bekämpfen. Ich gehe in die Rübe üblicherweise mit den Produkten Betasana, Goltix, Debut(+FHS), Vivendi und noch ein paar anderen, im Schnitt mit drei Überfahrten rein. Aber Glyphosat ist böse und die Namen der anderen Produkte haben die Grünen nicht erwähnt, höchstens als Pestizide verschriehn.

      "Baysanto", so der Kampfbegriff, der sich nie wirklich durchsetzen konnte, ist lediglich ein Saatguthersteller von vielen! Wenn du das Produkt von Hersteller A nicht willst, gehst du zu B, oder zu einem konventionellen Züchter!
      Doch warum gehen die - anscheinend ja so blöden Bauern, denn wohl hin und kaufen sich die GMO-Saaten? Weil sie besser und wirtschaftlicher sind!

      Wenn du ANgst vor einer Zerstörung der Natur hast, darf ich darauf hinweisen, dass es in der Erdgeschichte mindestens 5 große Artensterben gab. Die Natur selbst hat versucht das Leben hier auszurotten und wir, insbesondere wir Landwirte, die wir bei jeder Naturkatastrophe sterben wie die Fliegen, sollen dass nun schaffen? Weil Landwirtschaft über viele tausende Jahren offenbar nicht beweisen konnte, dass sie nachhaltig ist, oder wie? Mal ehrlich, das ist albern.

  • Coromi1
    Coromi1 Vor 15 Tage

    Ist es Wissenschaft, seitenweise Text von Konzernstudien ins eigene Gutachten hineinzukopieren, ohne diese Texte als wörtliche Zitate zu kennzeichnen und die Quelle zu nennen?

    • Coromi1
      Coromi1 Vor 7 Tage

      @ Lars und die Welt Ich habe noch mal nachgedacht. Nach Aussage des Jurors, der den Wissenschaftspreis an Seralini mitvergeben hatte, war es ja (auch?) Seralinis Absicht gewesen, darauf aufmerksam zu machen, dass für die Zulassung von Glyphosat auch völlig untaugliche Studien zugelassen wurden. Angenommen in der Monsanto-Studie wäre es um Toxität gegangen und nicht um Krebs, dann würde der Hauptkritikpunkt an dieser Studie doch bestehen bleiben: die Monsanto-Studie war (genau wie bei Seralini) viel zu klein, um irgendwas auszusagen. Also hatte Seralinis Arbeit doch einen Sinn.
      Fällt Ihnen übrigens auf, dass unsere Diskussion nichts mehr mit der Berichterstattung über Seralinis Studie in den Mainstream-Medien zu tun hat? Die hatten die Monsanto-Studie, die hier das Vorbild war, überhaupt nie erwähnt. Wenn Seralini Fehler gemacht hätte, dann wäre die Medienkampagne gegen ihn doch trotzdem eine irreführende Rufmordkampagne gewesen. Auch (die bessere) maiLab stellt den Sachverhalt falsch dar.

    • Coromi1
      Coromi1 Vor 12 Tage

      @ karrieremitachtzig Beim Thema Glyphosat und Roundup wird ja gerade kritisiert, dass Roundup überhaupt nicht geprüft wurde sondern nur Glyphosat und dass Roundup womöglich viel gefährlicher ist. Ich bringe die Begriffe nicht durcheinander, ich finde, Roundup sollte explizit separat geprüft werden.
      Weigert sich Seralini, seine komplette Studie auf den Tisch zu legen? Im Telepolis-Artikel steht, dass Monsanto in seinem Versuch einzelne Versuchsratten aussortiert hatte, ohne offenzulegen, warum und nach welchen Kriterien. Seralinis Arbeit hingegen ist öffentlich, soweit ich weiß.

    • Coromi1
      Coromi1 Vor 12 Tage

      @ Lars Und Die Welt Ihre beiden Postings sind interessant. Leider ist jetzt ein Niveau erreicht, wo ich überfordert bin, herauszufinden, wie es wirklich war. Gute Idee, dass es eine Toxititätsstudie gewesen sein könnte. Was Sie zum BfR schreiben, klingt auch plausibel. Ich kann mich nur bedanken und diese Themen an dieser Stelle beenden.

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage

      @Coromi1 zu den Vorwürfen gegen das BfR kann ich dir nur empfehlen, die Antworten des BfR zu lesen. Diese Formulierung mit "die haben Signifikanz übersehen und mussten sie dann zugeben" ist irreführend. IARC hat einen anderen statistischen Test benutzt, den Cochran-Armitage Trendtest. BfR hat sich an die Ergebnisse von Fishers pairwise comparison gehalten. IARC argumentiert, dass der Trendtest der geeignetste sei. BfR argumentiert, dass statistische Tests vor Beginn des Experiments festgelegt werden müssen, nicht im Nachhinein. Beide Sichtweisen werden jeweils von Statistikern vertreten. Nach dem IARC Gutachten hat BfR die Daten auch nochmal mit dem Trendtest geprüft und bestätigt, dass IARC richtig gerechnet hat. An ihrer Sichtweise zur adäquaten Statistik ändert das aber nichts. Dann zu behaupten, BfR hätte signifikante Ergebnisse "übersehen" und hätte das später "zugegeben", ist einfach ein fieser Angriff.

    • Lars Und Die Welt
      Lars Und Die Welt Vor 12 Tage

      @Coromi1 in Krebsstudien nimmt man normalerweise 50 Tiere pro Gruppe, also pro Dosis und Geschlecht. Mir ist nicht klar, welche Monsantostudie Seralini reproduzieren wollte. Aber wenn sie so wenige Tiere hatte und nur 30 Tage lang ging, wird es keine krebsstudie gewesen sein. Vermutlich eine akute Toxizitätsstudie. Die Kritik an Seralinis Studie ist, dass er mit diesem Aufbau keine krebserzeugende Wirkung feststellen konnte. Wenn die Studie, die er zum Vorbild genommen hat, gar nicht um Krebs ging, würde für die dieser Punkt natürlich nicht gelten.

  • Coromi1
    Coromi1 Vor 15 Tage

    Wieso gibt es einen Erinnerungsbias bei Landwirten? Haben die keine schriftlichen Unterlagen darüber, was sie wann wo versprühen? Und noch wichtiger: gibt es nicht aus vielen Jahren alle Rechnungen für die Steuerbehörde? Ich würde erwarten, dass Landwirte im Buchhaltungsprogramm nachschauen können, was sie in den letzten 10 Jahren verspritzt haben.

    • Coromi1
      Coromi1 Vor 15 Tage

      karrieremitachtzig Danke. Das bestätigt doch meine Theorie, dass sich Wissenschaftler nicht auf das Gedächtnis der Landwirte verlassen müssen.

    • karrieremitachtzig
      karrieremitachtzig Vor 15 Tage

      Es gibt eine Aufzeichnungspflicht. Hierbei müssen Listen geführt werden. Ungefähr so: Was, warum, wo, Menge. Diese müssen aufbewart werden und können im Bedarfsfall überprüft werden.

  • you don't want to see me

    Haha wir waren letztens bei Bayer und alle haben darüber gesprochen, dass sie Glyphosat kaufen wollen. Hatte keine Ahnung was das bedeutet